Die Werkstatt öffnet wieder

MansionManiax ist inzwischen weit mehr als ein Neustart. Die Seite erhält ein eigenes Gesicht, neue Artikel, bessere Übersichten und kleine Details, die aus einer Sammlung langsam einen Ort machen.

Heute beginnt auch die Werkstatt: ein Blick hinter die Kulissen. Auf das, was sich verändert, was noch nicht ganz sitzt und warum manche vermeintlich kleine Idee plötzlich einen halben Abend beansprucht.

Der Kreis schließt sich damit auf schöne Weise. 2008 entstand bei History Corner eine News-Rubrik, damit Besucher den Fortschritt verfolgen konnten. 2026 erzählt MansionManiax diese Geschichte weiter.

MansionManiax beginnt neu

Am 18. Januar 2025 entstand die erste Seite des neuen MansionManiax in WordPress.

Es war kein Umzug auf Knopfdruck. Keine alte History-Corner-Seite wurde einfach übernommen. Stattdessen begann alles noch einmal von vorn: Jede Seite, jeder Text und jede Struktur musste von Hand entstehen.

Der Wunsch aus dem Jahr 2014 war damit endlich erfüllt – nur anders als damals gedacht. Aus History Corner wurde MansionManiax. Nicht als Kopie der alten Seite, sondern als ihr Neubeginn.

Retrobabes, Fotografie – und der Wunsch nach WordPress

Wieder war mehr Zeit vergangen als geplant. Arbeit, Kindererziehung, Freundschaften und inzwischen auch die Fotografie verlangten ihren Platz.

Über Nacht entstand die Idee zu „Retrobabes“: Ein Kalenderprojekt mit Retro-Hardware, dessen möglicher Gewinn nach Abzug der Kosten einer Einrichtung für missbrauchte Kinder zugutekommen sollte. Dafür wurden noch ungewöhnliche Geräte gesucht – etwa ein Vectrex, ein Atari 7800 oder andere Exoten.

Und dann steht dort ein Satz, der heute fast wie eine kleine Zeitkapsel wirkt: History Corner suchte jemanden, der die Seite auf PHP oder WordPress umstellt. Mehr als zwölf Jahre später ist genau das Wirklichkeit geworden – nur heißt die Seite inzwischen MansionManiax.

Bilder dürfen endlich groß sein

Nach längerem Tüfteln konnten Artikelbilder nun per Klick in ihrer Originalgröße geöffnet werden. Gerade bei Spielecovern und Systemfotos war das überfällig: Zu viele Details gingen bisher durch die notwendige Verkleinerung verloren.

Rund 70 Prozent der Seiten waren bereits umgestellt. Bei Artikeln mit mehreren Bildern sollte zusätzlich eine kleine Galerie zum Blättern folgen.

Dafür wurde der Artikel-Ausstoß erst einmal etwas gedrosselt. Jede neue Funktion bedeutete schließlich, dass bestehende Seiten nachträglich angepasst werden mussten. Erst die Technik, dann wieder die Texte.

Ein neues Logo und der Wunsch nach mehr Sprachen

Nach Jahren erhielt History Corner ein neues Logo. Das alte Banner passte einfach nicht mehr zu dem Aufwand, der inzwischen in der Seite steckte.

Gleichzeitig entstand der Wunsch, die Inhalte nicht nur deutschsprachigen Lesern zugänglich zu machen. Spanisch, Französisch und weitere Sprachen standen als Idee im Raum – inklusive passender Flaggen und einer kleinen Übersetzungsoffensive.

Auch inhaltlich wurde umgebaut: Der Bereich „Es war einmal …“ verschwand, dafür kamen Lexikon und Tipps hinzu. Beides sollte langsam, aber gründlich wachsen.

Eine kleine Pause, dann wieder ein Artikel pro Tag

Das nächste Update ließ etwas auf sich warten. Erst standen Renovierungsarbeiten in der Wohnung an, dann kam auch noch eine Magen-Darm-Geschichte dazu. Unter solchen Umständen schreibt sich selbst die beste Computergeschichte nur mäßig gut.

Danach sollte es wieder mit der gewohnten Geschwindigkeit weitergehen: mindestens ein Artikel pro Tag. Ein ambitionierter Plan – aber gerade deshalb ein sehr echter.

Das Alphabet ist komplett

Nach längerer Zeit besaß nun jeder Buchstabe in der Rubrik „Computer und Konsolen“ mindestens einen Artikel. Die sichtbaren Lücken waren geschlossen – und damit ließ es sich endlich etwas beruhigter schlafen.

Fertig war die Sache natürlich nicht. Nun begann erst das Auffüllen, Ergänzen und Überarbeiten der einzelnen Bereiche. Aber das Grundgerüst stand.

Apple bis 2000 – fast jedenfalls

Die Geschichte von Apple reichte nun bis ins Jahr 2000. Ganz fertig war sie trotzdem noch nicht; das Wochenende sollte den Rest bringen. Ein klassischer History-Corner-Moment: Der große Teil war geschafft, der letzte Abschnitt natürlich noch nicht.

Aber die Richtung stimmte. Apple hatte seinen festen Platz auf der Seite – und der Text würde weiterwachsen, sobald die nächsten Quellen und Stunden zusammenfanden.

Apple I und der interne Umbau

In den Wochen zuvor war viel Arbeit in den internen Aufbau und die Struktur der Seite geflossen. Ein neuer Banner entstand – auch für Facebook – und nebenbei fanden weitere Systeme ihren Weg ins virtuelle Museum.

Mit dem Apple I kam ein besonders prominenter Rechner hinzu. Gleichzeitig begann die Recherche zur Geschichte von Apple. Schon damals war klar: Neben Commodore würde das kein leichter Brocken werden.

Auch die Video-Sektion wurde erneut überarbeitet. Ihr endgültiges Gesicht sollte sie allerdings noch nicht erhalten haben.

44 Systeme und kein Ende in Sicht

44 Computer und Konsolen waren inzwischen auf History Corner versammelt – eine stattliche Zahl für die kurze Zeit. Natürlich stand die magische 100 schon als nächstes Ziel im Raum. Ob sie tatsächlich bis zum Wochenende fallen würde, war eine andere Frage.

Neu hinzu kamen unter anderem Coleco Adam und Game Boy. Viel Zeit fraß außerdem die Geschichte von Lucasfilm Games beziehungsweise LucasArts; sie hatte noch immer kein wirkliches Ende gefunden und sollte später noch einmal überarbeitet werden.

Ein Muster begann sich abzuzeichnen: Die Seite wuchs schneller, als ihre Themen sich abschließen ließen.