Gemini Challenger
Der britische Hersteller Gemini war zuvor eher für Computer mit Zilog Z80 Prozessoren bekannt geworden, die meist ausschließlich in speziellen Aufgabengebieten verwendet wurden. Mit dem Challenger stellte man sich wohl selbst eine neue Herausforderung. Geplant wurde das neue Modell für den Schulsektor, allerdings vergaß man dies den Verkäufern mitzuteilen, die davon erst am Tage des Verkaufes erfuhren. Gemini Microcomputers wechselte die zuvor bekannte unternehmenseigene 80-Bus Architektur ebenso wie auch den Hauptprozessor, der nun von Motorola stammte und auf den Namen 68000 hörte. Ein 8bit Prozessor war 1985 ohnehin kein Verkaufsargument mehr. Der Bus 80 wurde nun durch den 68k Bus ersetzt, der speziell auf die CPU zugeschnitten wurde und 16bit breit war. Später erschien sogar eine 32bit Variante, als mit dem Motorola 68020 auch der passende Prozessor zur Verfügung stand. Der 68000er arbeitete mit der für diese CPU hohen Taktfrequenz von 12 MHz. 512 KByte Arbeitsspeicher standen dem Anwender von Beginn an zur Verfügung, sowie vier Steckplätze mit voller 16bit Anbindung.
Auch der Grafikbereich war für die damalige Zeit enorm gut bestückt. Die bereits vorhandenen Chips konnten bis zu 16 Millionen Farben darstellen. Die maximale Auflösung lag bei 768 x 576 Pixel, allerdings konnten dann nur noch 16 Farben genutzt werden. Gemini bot eine optionale Grafikkarte an, die zwei freie Steckplätze benötigte. Diese lieferte dann 64 Farben bei einer Auflösung von 1024 x 1024 Pixel. Für diese Zeit zweifelsfrei Traumwerte, die man in dem biederen PC ähnlichen Gehäuse sicherlich nicht vermutete. In diesem war zudem als Massenspeicher ein 1,2 MByte 5,25“ Floppy Laufwerk verbaut. War mehr Platz notwendig, konnte auf die interne Festplatte zugegriffen werden, die wahlweise zwischen 20 – 70 MByte groß war.
Interessant war Geminis Angebot an verfügbaren Betriebssystemen. Statt ein OS als Standard beizufügen, konnte der Anwender aus einer kleinen Palette wählen:
- CP/M 68k war mit Sicherheit das bekannteste OS, das für den Challenger verfügbar war. Durch die weite Verbreitung war eine große Anzahl an Programmen verfügbar.
- MBOS war speziell als Multi-User-Betriebssystem für Businesskunden ausgelegt.
- Mirage fand bereits auf den Computern von Texas Instruments (TI-83/84) eine Verbreitung.
- TDI p-System stellte eine britische Version der PASCAL-Implementierung UCSD Pascal dar, die in erster Linie entwickelt wurde, um die Großrechenanlagen der Universität zu entlasten, aber auch zur Unterstützung der Programmierausbildung. Neben dem Apple II und dem Texas Instruments TI-99/4A nutzte kein Homecomputer dieses Betriebssystem.
Gemini war sich wohl selbst nicht sicher, auf welches OS sie nun setzen sollten und machten es dem Anwender sehr einfach: statt eines zu wählen, konnten alle auf unterschiedlichen Partitionen installiert werden.
Trotz der außerordentlich guten Leistungen des Systems und der freien Wahl des Betriebssystems konnte sich Gemini mit dem Challenger nicht behaupten, weder auf dem angepeilten Schulsektor noch auf dem Businessmarkt. Der Grund war die dürftige Verbreitung der Betriebssysteme, vom CP/M 68k mal abgesehen. Jedoch hatte CP/M in diesen Tagen selbst einen schweren Stand gegenüber MS-DOS, dass immer mehr Verwendung fand. Auch der neu entwickelte 68k Bus wurde nicht von anderen Herstellern lizensiert und starb ebenfalls recht schnell aus. Das Hauptargument war wohl der Preis, der jeglichen Rahmen sprengte: zwischen 4.750 und 9.500 £ musste der geneigte Interessent auf die Tresen legen. Gemini hatte sich übernommen und zwei Jahre nach der Präsentation des Systems verschwand nicht nur der Challenger, sondern auch das Unternehmen.
Das Atari VCS 2600 war in den Staaten bereits seit 1977 erhältlich und hatte eine beachtliche Produktionszeit: erst 1991 stellte Atari diese ein und verkaufte noch bis 1992 große Lagerbestände ab. Andere Konsolen kamen, manche gingen, wenige blieben. Innerhalb dieser Zeit veränderte sich das technische Grundgerüst kaum. Dennoch entstanden kuriose Entwicklungen zu jener Zeit, die erst später große Wellen schlagen sollten oder in der rauen See der Entwicklungen einfach untergingen. Eine der interessantesten hierbei war der Supercharger der Firma Arcadia Corporation, die später unter dem Namen Starpath firmieren sollte, da Emerson Radio Corporation eine Spielekonsole mit dem Namen Arcadia 2001 auf den Markt bringen und das junge Unternehmen juristischen Folgen aus dem Weg gehen wollte.





Mit dem HP-150 versuchte das Unternehmen einen benutzerfreundlichen Office-Rechner zu produzieren, der mit einem System arbeitete, das zwar auf MS-DOS (in den speziellen Versionen 2.01, 2.11 und 3.20) basierte, jedoch zu einem IBM-PC nicht kompatibel war. Innovativ hingegen war die berührungsempfindliche Steuerung über den Bildschirm und den Funktionstasten, die die meisten Kommandos innehatten. Der HP-150 war damit einer der ersten Touchscreen fähigen Computer für den Markt. Damit konnten schnell neue Programme erstellt werden. Der 9"-Monitor war nicht wirklich berührungsempfindlich, sondern reagierte auf Infrarottransmitter und -empfänger, die um den Bildschirm positioniert waren. Diese konnten Finger oder Eingabe Stift recht gut erfassen. Erdacht hatte sich das System Hewlett Packard France.










Am 29. März 1983 präsentiert Radio Shack mit dem TRS-80 Model 100 einen der ersten Notebook-ähnlichen Computer mit LCD-Bildschirm.


Hoch, hoch, runter, runter, links, rechts, links, rechts, B, A. Zu kryptisch? Dieser Anweisungen sind nicht dem Kamasutra entliehen, spenden allerdings auch Spaß und Freud‘, doch dazu später mehr.
Als Alleinstellungsmerkmal gilt die Powerleiste: abgeschossene Gegner hinterlassen rote Kapseln, die eine Leiste auffüllten und unterschiedliche Waffen und Upgrades feilboten. Wurde eine Waffe oder Upgrade ausgewählt, leerte sich die Anzeige wieder. Zur Verfügung stehen neben Zusatzgeschützen, auch Speed Ups oder Beiboote, die aktiv bei der Zerstörung unterstützen oder aber einen Schutzschild bilden. Die NES Umsetzung bot dabei ein grafisch und spielerisch fast identisches Gameplay. Aufgrund der Hardwarelimitierung des NES wurde einige Level deutlich vereinfacht und die maximale Anzahl an Aufrüstoptionen wurde von vier auf zwei halbiert.
Ein einsamer Rächer ist in den dunklen Gassen Gotham Citys unterwegs, sein Name wird selbst unter den Schwergewichten der Unterwelt nur flüsternd ausgesprochen. Ein jeder kennt ihn: es ist Läderlappen. Was für uns in Deutschland eher nach einem Superhelden des Staubtuch-Herstellers Vileda klingt, ist der einstige Name Batmans in Schweden. Nichtsdestotrotz konnte sich der Held aller Fledermäuse aus Wuhan auch im Norden eine feste Gefolgschaft sichern, daran hatte Tim Burtons Kinoversion von 1989 sicherlich einen erheblichen Anteil. Zuvor war Batman auf der Leinwand oder aber im Fernsehen als tageslichtliebender Cartoon Held alles gewesen, aber sicherlich nicht düster. Tim Burtons morbider Charme kam dem Film zugute und der Film wurde schon vor der Premiere enorm gehypt.











Der in Atlanta, Georgia, am 20. Januar 1960 geborene William Ralph „Will“ Wright ist vor allem für seine „Sims“ Spiele bekannt, u.a. SimCity, SimEarth oder auch „Die Sims“.
Wenige Menschen haben die Chance ihre Idee der Welt zu präsentieren. Ganz wenige schaffen dabei auch einen Hattrick.


Knobeleien und Hirnverknotungen waren schon immer beliebt: ob Galgenmännchen, Käsekästchen oder Brettspiele wie Mastermind, dort wo es rauchte, knobelte man den Lösungen (oder es wurde auf dem Schulhof in einer nicht einsehbaren Ecke die Zigarette herumgereicht). Mit Tetris, vor allem als To Go Version mit dem Gameboy, waren schon bald auch Tante Hedwig und Onkel Günther aus dem allerletzten Dorf Deutschlands infiziert. Der Song Korobeiniki („Die Hausierer“), besser bekannt unter dem Namen Track A, brannte sich ebenfalls in die Hirnrinde. Häufig spielen Akkordeonspieler in den Altstädten diese Melodie und lassen die Schreiber dieser Zeilen in wohligen Erinnerungen schwelgen. Nintendo hatte, zusammen mit Erfinder Alexey Pajitnov, den Markt der Puzzlegames übernommen, plattgewalzt und zementiert.

















