Rampart (1990) – Burgenbau, Belagerung und Action im Arcade-Gewand

Anfang 1993 war die Lage eigentlich klar – auch wenn ich sie lange nicht wahrhaben wollte. Ich war ein eingefleischter Amiga-Fan, einer von denen, die ihrem Rechner die Treue hielten, selbst als die Zeichen der Zeit längst unübersehbar waren. Der Amiga hatte an Boden verloren und konnte sich nicht mehr unangefochten an der Spitze halten. Mit dem Super Nintendo und dem Mega Drive saß ihm die Konsolenkonkurrenz besonders bei Jump ’n Runs und Shoot ’em Ups im Nacken, während der PC in Simulationen und vielen anderen Genres mühelos davonzog. Diese Erkenntnis setzte sich im Freundeskreis – und auch bei mir selbst – nur zähneknirschend durch.

Und doch brachte ausgerechnet diese Übergangszeit noch einmal einen jener seltenen Momente hervor, in denen technische Ranglisten plötzlich bedeutungslos wurden. Mit Rampart erschien ein Spiel, das nicht auf Grafikgewalt oder bekannte Genreformeln setzte, sondern auf eine Idee, die sofort funktionierte.

Als Rampart 1990 in den Spielhallen auftauchte, war spürbar, dass Atari Games hier einen ungewöhnlichen Weg einschlug. Während viele Arcade-Titel klaren Genre-Grenzen folgten, verband Rampart Action, Strategie und Puzzlemechanik zu einem eigenständigen Konzept. Entwickelt wurde das Spiel bei Atari Games von John Salwitz und Dave Ralston. Rampart erschien zunächst als dedizierter Automat, der bis zu drei Spieler gleichzeitig zuließ – eine seltene Konstellation, die den kompetitiven Charakter von Beginn an unterstrich. Später folgte ein Conversion-Kit für bestehende Automaten, um die Verbreitung in den Spielhallen zu erhöhen.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt, entfaltet aber eine erstaunliche Tiefe. Jede Runde gliedert sich in zwei Phasen. In der Kampfphase steuert der Spieler ein Fadenkreuz und feuert Kanonenkugeln auf anrückende Feinde oder die Burgen der Mitspieler. Die Geschosse fliegen in einem Bogen, was vorausschauendes Zielen erfordert. Nach Ablauf der Zeit beginnt die Bauphase, in der beschädigte Mauern mit zufällig erscheinenden Mauerstücken repariert werden müssen. Diese an Tetris erinnernden Formen zwingen den Spieler, unter hohem Zeitdruck räumlich zu denken. Nur vollständig geschlossene Mauerringe sichern Burgen und Kanonen; bleibt am Ende keine ummauerte Festung übrig, ist die Partie verloren. Gerade dieses Wechselspiel aus Zerstörung und Wiederaufbau verleiht Rampart seinen unverwechselbaren Rhythmus.

Technisch basierte Rampart auf einer 68000-basierten Arcade-Plattform von Atari Games. Für Grafik und Spielablauf sorgte ein klassischer 16-Bit-Prozessor, während die Audiowiedergabe über eine zeittypische Kombination aus Yamaha-FM-Synthese und einem OKI-Sample-Chip realisiert wurde. Diese Lösung war weniger auf komplexe Musikarrangements ausgelegt, bot jedoch klare Effekte und eine gute Durchsetzungsfähigkeit im lauten Spielhallenbetrieb. Ergänzt wurde das System durch Atari-spezifische Custom-Logik, wie sie bei vielen hauseigenen Arcade-Titeln jener Zeit üblich war.

Mit dem Erfolg in den Spielhallen folgten zahlreiche Umsetzungen für Heimcomputer und Konsolen. Besonders positiv wurde die Amiga-Version aufgenommen. Die Power Play schrieb unter der Überschrift „Die Mauer bebt“: „Während Electronic Arts die PC-Fassung des Atari-Automatenklassikers umsetzte, machten sich Domarks Designspezis an die Amiga-Version. Das Grundprinzip und die grafische Aufmachung ist geblieben.“ Weiter hieß es: „Unter dem Digidonner der Geschütze zerbröselte Burgmauern werden in einer zeitlich begrenzten Feuerpause mühsam mit Tetris-artigen Klötzchen wieder geflickt.“ Die Redaktion vergab 81 %, mit 62 % für die Grafik und 73 % für den Sound.

Auch die Super-Nintendo-Version wurde von der Power Play getestet. In der Rubrik „Kanonenkellerei“ beschrieb das Magazin das Spielprinzip treffend und merkte kritisch an, dass sich Rampart auf Nintendos Konsole „nicht so grandios wie das Spielhallen-Vorbild“ spiele, insbesondere aufgrund der Steuerung und der eingeschränkten Übersicht. Dennoch erhielt die SNES-Version 75 % und eine klare Empfehlung für Mehrspielerfreunde.

Eine der bemerkenswertesten Umsetzungen erschien auf dem Commodore 64. Das Magazin 64’er vergab im November 1993 9 von 10 Punkten und schrieb: „Die Umsetzung vom Automaten in der Spielhalle auf den C 64 ist gelungen und nach kurzer Zeit kommt man kaum noch von dem auch optisch sehr gelungenen Game los.“ Gerade angesichts der begrenzten 8-Bit-Hardware wurde Rampart hier als überraschend nahe am Arcade-Vorbild wahrgenommen.

Auch auf Segas Master System wusste Rampart zu überzeugen. Die Sega Force bewertete die Umsetzung Anfang 1992 mit 80 % und stellte fest, dass die Grafik „very close to the arcade“ sei, auch wenn Farbpalette und Soundleistung naturgemäß hinter dem Automaten zurückblieben. Hervorgehoben wurde vor allem der gelungene Zwei-Spieler-Modus, in dem der strategische Kern des Spiels vollständig erhalten blieb.

Rückblickend wird Rampart häufig als Vorläufer moderner Tower-Defense-Konzepte eingeordnet. Zwar fehlen feste Verteidigungstürme im späteren Sinne, doch der Wechsel aus Angriffswellen, Reparaturphasen und begrenzten Ressourcen ist klar erkennbar. Zeitgenössische Magazine beschrieben Rampart weniger theoretisch, aber nicht minder treffend: als Spiel, das vor allem im direkten Duell seine ganze Stärke entfaltet und dessen Mischung aus Kanonenfeuer und Mauerbau ungewöhnlich lange motiviert. Dass Rampart keinen direkten Nachfolger erhielt, verstärkt im Nachhinein sogar seinen Sonderstatus.

Rückblickend wirkt Rampart wie ein stiller Abschiedsgruß aus einer Übergangszeit. Anfang der 1990er-Jahre verschoben sich die Kräfteverhältnisse, Plattformen verloren an Bedeutung, andere übernahmen die Führung. Der Amiga war nicht mehr unangefochten, Konsolen und PCs drängten nach vorn – und doch zeigte Rampart, dass es nicht immer die stärkste Hardware oder das modernste System brauchte. Mauern bauen, Mauern einreißen, unter Zeitdruck improvisieren – das funktionierte auf nahezu jeder Plattform. Vielleicht liegt genau darin seine Stärke: Rampart war kein Symbol für ein bestimmtes System, sondern für eine Idee. Und diese Idee hat bis heute Bestand.

Kaiser – 1984 by Creative Computer Design

Kaiser – 1984 by Creative Computer Design

kaiser cover

https://www.lemon64.com/game/kaiser

Das Computer-Strategiespiel Kaiser erschien 1984 und gilt als Wegbereiter der deutschen Wirtschaftssimulationen. Es wurde vom jungen Entwicklerteam Creative Computer Design – bestehend aus Markus Mergard, Claudio Kronmüller und Dirk Beyelstein – größtenteils in BASIC programmiert und von Ariolasoft vertrieben. Kaiser erschien zunächst für Atari 8-Bit, Commodore 64 und Schneider CPC in deutscher Sprache und wurde später auch ins Englische und Französische lokalisiert. In Westdeutschland entwickelte sich das Spiel überraschend zum Bestseller und wurde zur Keimzelle eines neuen Genres auf dem heimischen Heimcomputermarkt. Obwohl Konzepte wie das des Spiels international nicht völlig neu waren – frühe Vorläufer wie Hamurabi und Santa Paravia en Fiumaccio existierten bereits – sorgte Kaisers historisches Setting und Mehrspielerfokus für frischen Wind in der Szene.

In Kaiser übernehmen bis zu neun Spieler abwechselnd die Rolle von Fürsten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation des 18. Jahrhunderts. Jede Runde stellt ein Jahr dar und gliedert sich in mehrere Phasen: Ernte einfahren, Getreide verteilen, auf dem Markt handeln, Ländereien kaufen oder verkaufen, Bevölkerung verwalten, Steuern festlegen und Bauprojekte planen. Alles läuft rundenbasiert, vergleichbar mit einer Mischung aus Brettspiel und Aufbaustrategie. Die Spieler errichten Märkte, Mühlen und Städte, bauen Paläste und Dome, heben Soldaten aus und planen militärische Expansion. Alles mit dem Ziel, in der Gunst des Adels aufzusteigen – vom Baron zum König und letztlich zum Kaiser. Prestige spielt dabei eine große Rolle: Ohne Prunkbauten und florierende Städte bleibt man politisch bedeutungslos.

Besonderheiten wie ein Todesjahr für jeden Mitspieler, das mit der Spielzeit verknüpft ist, sorgten für Spannung und Stressfaktor zugleich. Wer zu lange grübelte, starb früher – eine amüsant-groteske Mechanik, die dem Spiel eine Art „Uhr läuft ab“-Charakter verlieh. Steuerpolitik, Justizhärte, Kornpreise, Einwanderungsraten – das Spiel simulierte eine erstaunliche Bandbreite an gesellschaftlicher Dynamik, auch wenn alles textbasiert ablief. Die Bevölkerung reagierte auf politische Entscheidungen mit Wohlwollen oder Flucht. Spekulanten kauften billig Korn ein und verkauften es mit Gewinn, andere verloren alles durch eine Missernte. Aufstand gab es keinen, aber das Volk konnte durch Entzug das Fürstentum lahmlegen.

Kaiser war ein Spiel für Freunde und Familie. Gespielt wurde meist zu zweit oder zu dritt am selben Computer – entweder mit Stoppuhr im Hintergrund oder streng nach Bauchgefühl. Es gab keine Grafik im modernen Sinne, nur Textfelder und ab und zu eine Fanfare als musikalisches Highlight. Trotzdem konnte das Spiel einen Abend lang fesseln wie ein packendes Brettspiel. Der Spielplan war im Kopf – die Fantasie übernahm den Rest.

Verworfene Inhalte gab es einige. So wurde während der Entwicklung mit einem komplexeren Diplomatie-System experimentiert, inklusive Allianzen, Hochzeiten und Verrat. Auch wurde über ein Naturkatastrophen-Feature nachgedacht, bei dem Feuer, Überschwemmung oder Seuchen ganze Fürstentümer dezimieren konnten. Diese Ideen wurden wegen Zeitmangels gestrichen. Einige Grafiken für eine Seeschlacht wurden gezeichnet, aber nie verwendet. Auch ein ursprünglich geplanter Startzeitpunkt im Jahr 1600 wurde zugunsten der napoleonischen Ära fallen gelassen, um sich vom Mittelalter optisch und thematisch abzugrenzen.

Die Musik beschränkte sich auf einfache 8-Bit-Phrasen – triumphale Fanfaren bei Beförderung, ein melodisches Motiv beim Aufstieg zum Kaiser. Wer genau den Toncode entwarf, ist nicht mehr ganz klar dokumentiert, doch später wurde Christoph Schnell als Komponist für das Remake genannt, was darauf hindeutet, dass Teile der Originalmelodien recycelt wurden. Die Technik war auf allen Plattformen nahezu identisch: Textbildschirm, keine Bitmaps, keine Sprite-Animation. Die BASIC-Grundlage ließ sich leicht portieren, sodass Versionen für Atari XL/XE, Commodore 64, Schneider CPC und später MS-DOS erschienen. Jede Version hatte kleinere Unterschiede bei Ladezeit, Schriftbild und Speicherverbrauch, doch das Gameplay blieb unverändert.

Der Preis lag zur Veröffentlichung 1984 bei rund 79 DM. Inflationsbereinigt entspricht das heute etwa 88 € – ein stolzer Preis für ein reines Textspiel. Trotzdem avancierte Kaiser rasch zum Liebling der Szene. Genaue Verkaufszahlen wurden nie veröffentlicht, doch es galt als meistverkauftes Strategiespiel des Jahres in Deutschland. Tester lobten den „unglaublichen Suchtfaktor“ trotz spartanischer Präsentation. Spieler beschreiben rückblickend, wie selbst Eltern und Großeltern mit Begeisterung die Steuerregler bedienten. Vor allem Mädchen und Frauen fanden überraschend großen Zugang zu Kaiser – ein Phänomen, das selbst die Entwickler verblüffte.

Es gab jedoch auch Kritik: Das Spiel war trocken, schwerfällig, repetitiv. Viele empfanden den Zufallsfaktor – besonders bei Kriegsführung – als unfair. Und die Tatsache, dass man einfach „stirbt“, wenn man zu lange überlegt, sorgte für Frust. International wurde das Spiel in Großbritannien mäßig aufgenommen. Dort kritisierte man vor allem die statische Präsentation und die altbackene Menüführung. Doch gerade die fehlende Grafik war es, die in Deutschland zum Erfolg wurde – sie ließ Platz für Fantasie, erinnerte an klassische Planspiele.

Interessante Trivia gefällig? In einer frühen Version gab es eine versteckte Zeile, bei der das Programm fragte: „Bist du ein echter Preuße?“ Wer mit Ja antwortete, startete mit 1000 Talern weniger – ein scherzhafter Anti-Preußen-Gag des bayerischen Entwicklers, der später entfernt wurde. In einer weiteren Version wurde für Testzwecke ein Schummelmodus integriert: Mit STRG+Z konnte man das Todesjahr manipulieren – ein Feature, das man im Freundeskreis nur unter Eid weitergab.

Die Entwickler selbst – allen voran Markus Mergard – wurden durch Kaiser kurzfristig bekannt, verließen aber später die Spielebranche. Claudio Kronmüller wirkte noch an einigen Tools und Portierungen mit. Dirk Beyelstein war 1995 auch beim Remake Kaiser Deluxe beteiligt. Aber keines ihrer späteren Werke konnte den Kultstatus von Kaiser erreichen.

Heute gehört Kaiser zu den meistgenannten deutschen Computerspielklassikern. Es wurde unzählige Male geklont, in Java oder C++ neu interpretiert, und selbst 40 Jahre später findet man auf Retro-Messen Fans, die sich an die Ehre erinnern, den Dom gebaut zu haben – bevor sie vom Tod überrascht wurden.

Wenn ein Spiel mit nur drei Farben, ohne Musik und ohne Maussteuerung Generationen von Spielern begeistert hat, dann weiß man: Es braucht keine Technik, um ein Spiel unsterblich zu machen. Nur eine gute Idee, ein bisschen Zuckerbrot – und gelegentlich die Peitsche.

Defender of the Crown – 1986 by Cinemaware

Defender of the Crown - 1986 by Cinemaware

Defender of the Crown

Defender of the Crown

"Defender of the Crown" ist ein Strategiespiel, das 1986 von Cinemaware veröffentlicht wurde und als erstes Spiel des Unternehmens gilt. Es wurde ursprünglich für den Commodore Amiga entwickelt und setzte neue Maßstäbe in der grafischen Qualität von Heimcomputerspielen.

Die Entwicklung des Spiels begann unter der Leitung von Kellyn Beeck, dem Designer des Spiels. Die beeindruckende Grafik wurde maßgeblich von James D. Sachs gestaltet, der als Hauptkünstler für das Projekt verantwortlich war. Die Musik komponierte Jim Cuomo. Ursprünglich war geplant, das Spiel mit mehr Funktionen auszustatten, aber aufgrund finanzieller Engpässe entschied sich Cinemaware, einige Features zu entfernen, um das Spiel rechtzeitig veröffentlichen zu können. Einige dieser entfernten Funktionen wurden in späteren Versionen des Spiels implementiert.
Das Gameplay von "Defender of the Crown" versetzt den Spieler ins England des Jahres 1149, wo nach dem Tod des Königs verschiedene Fraktionen um die territoriale Kontrolle kämpfen. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Sachsen und versucht, die normannischen Horden abzuwehren und die Kontrolle über England zu erlangen. Dazu müssen Armeen aufgebaut, gegnerische Burgen belagert und an Turnieren teilgenommen werden. Gelegentlich kann der Spieler auch versuchen, eine Jungfrau in Not zu retten oder den legendären Banditen Robin Hood um Hilfe zu bitten.
Nach seiner Veröffentlichung wurde "Defender of the Crown" ein kommerzieller Erfolg. Bis 1989 wurde berichtet, dass es von fast drei Viertel Millionen Spielern weltweit gekauft wurde, und bis 2001 hatten die Verkäufe die Marke von einer Million Einheiten überschritten. Im Laufe der Jahre wurde "Defender of the Crown" auf zahlreiche Plattformen portiert, darunter MS-DOS, Atari ST, Macintosh und Commodore 64. Es gilt als das am häufigsten portierte Spiel von Cinemaware.

Die Reaktionen der internationalen Presse waren überwiegend positiv. Die Zeitschrift "Info" gab der Amiga-Version vier von fünf Sternen und stellte fest, dass die "Grafik neue Maßstäbe für Computerspiele gesetzt" habe. Das Magazin lobte die "atemberaubende" Animation und die "beeindruckenden" Farben, hoffte jedoch, dass zukünftige Cinemaware-Spiele das "angemessene" Gameplay verbessern würden, das als "schwaches Glied" bezeichnet wurde. Die australische "Commodore Review" gab der Commodore-64-Version des Spiels eine Gesamtbewertung von 96 von 100, während "Commodore User" sagte, dass es "völlig brillant und eines der besten Spiele bisher auf dem 64" sei. "Computer Gaming World" lobte die Grafik und Animation der Amiga-Version von "Defender of the Crown" und nannte das Spiel "ein Vorzeigeprogramm, um die Leistungsfähigkeit des Amiga Ihren Freunden zu demonstrieren." Obwohl das Gameplay nicht so komplex war wie andere Strategiespiele der damaligen Zeit, war der Rezensent dennoch außerordentlich zufrieden mit Cinemawares erstem Spiel. In einer späteren Umfrage von 1996 erklärte "Computer Gaming World" "Defender of the Crown" zum 92. besten Computerspiel, das jemals veröffentlicht wurde.

Trotz seines Erfolgs blieb das Spiel nicht ohne Kontroversen. Einige Kritiker bemängelten, dass das Gameplay im Vergleich zur beeindruckenden Grafik zu einfach sei. Das Magazin "Compute!" stellte fest, dass "Defender of the Crown" die Grafik des Amiga effektiv demonstrierte, aber dass das Gameplay zu stark vereinfacht sei. "Amiga Format" war weniger freundlich zur CD-Neuveröffentlichung des Spiels und stellte fest, dass es "den Test der Zeit nicht bestanden hat, einfach weil das Gameplay etwas schwach ist."

Berichten zufolge war die erste öffentliche Demonstration von "Defender of the Crown" auf der Los Angeles Commodore Show im September 1986, vor seiner Veröffentlichung im November, und zog eine riesige Menschenmenge an. Das Spiel beeindruckte diejenigen, die es zum ersten Mal sahen.