Sinclair ZX Spectrum+ (1984): Der Spectrum mit der Tastatur, die endlich jeder wollte

Als der Sinclair ZX Spectrum+ im Oktober 1984 erschien, war die eigentliche Sensation längst geschehen. Der ursprüngliche ZX Spectrum hatte sich seit 1982 in Großbritannien zu einem der erfolgreichsten Heimcomputer seiner Zeit entwickelt und eine Generation von Nutzern erstmals mit Programmierung, Spielen und digitaler Kreativität in Berührung gebracht. Doch mit diesem Erfolg wuchsen auch die Erwartungen. Zeitgenössische Magazine beschrieben diesen Wandel treffend: Der Spectrum war nicht mehr nur ein Einstiegssystem, sondern wurde zunehmend als Plattform verstanden, mit der sich Anwender ernsthaft auseinandersetzten.

Der Spectrum+ entstand genau aus diesem Spannungsfeld heraus. Entwickelt von Sinclair Research unter Leitung von Clive Sinclair, stellte er keine technische Neuentwicklung dar, sondern eine bewusste Überarbeitung eines etablierten Systems. Im Inneren blieb die Architektur praktisch unverändert: Ein Zilog Z80A mit 3,5 MHz, 48 KB RAM, 16 KB ROM mit Sinclair BASIC, die bekannte Bildschirmauflösung von 256 × 192 Pixeln sowie die charakteristische Farbattributlogik, die zwar lebendige Farben ermöglichte, jedoch auch das berüchtigte „Color Clash“-Phänomen mit sich brachte. Der Sound wurde weiterhin über einen einfachen Ein-Bit-Lautsprecher erzeugt – funktional, aber im Vergleich zu spezialisierten Soundchips anderer Systeme deutlich eingeschränkt.

Gerade im Vergleich mit zeitgenössischen Konkurrenten wie dem Commodore 64 oder dem Amstrad CPC 464 wird deutlich, welchen Weg Sinclair einschlug. Während diese Systeme auf dedizierte Grafik- und Soundhardware setzten – etwa Hardware-Sprites und den SID-Soundchip beim Commodore oder ein echtes Bitmap-Display ohne Attributbeschränkung beim CPC – blieb der Spectrum+ technisch konservativ. Sein entscheidender Vorteil lag weiterhin im Preis und in der enormen Softwarebasis, die vollständig kompatibel blieb.

Die auffälligste Veränderung des Spectrum+ betraf das Gehäuse – und damit insbesondere die Tastatur. Die Gummitasten des Originals, so ikonisch sie heute erscheinen mögen, waren bereits in den frühen 1980er Jahren Gegenstand anhaltender Kritik. Sie galten als unpräzise, wenig ergonomisch und für längeres Tippen ungeeignet. Der Spectrum+ ersetzte diese durch flache Kunststofftasten mit Druckpunkt, die sich stärker an klassischen Schreibmaschinen orientierten. Zeitgenössisch wurde diese Änderung als deutliche Verbesserung wahrgenommen, wenn auch mit Einschränkungen: Die Tasten lagen dicht beieinander, der Hub blieb kurz, und ein echtes Schreibmaschinengefühl wurde nicht erreicht. Dennoch stellte die neue Tastatur im Alltag einen klaren Fortschritt dar.

Die Werbekampagnen machten dabei keinen Hehl aus der eigentlichen Zielsetzung. Anzeigen stellten den Rechner mit Formulierungen wie „The new Sinclair ZX Spectrum+. With the type of keyboard you've been asking for.“ in den Mittelpunkt und griffen damit direkt die Kritik der Nutzer auf. Gleichzeitig versuchte Sinclair, den Rechner stärker als ernstzunehmendes Arbeitsgerät zu positionieren und sich vom Image des reinen Spielecomputers zu lösen. Auch gestalterisch näherte sich das neue Gehäuse dem deutlich teureren Sinclair QL an, dessen sachlich-flache Formensprache nun in abgeschwächter Form übernommen wurde.

Das grundlegende Bedienkonzept blieb jedoch erhalten und prägte weiterhin den Charakter des Systems. Sinclair BASIC nutzte nach wie vor die bekannte Ein-Tasten-Befehlseingabe, bei der komplette Befehle über einzelne Tastendrücke erzeugt wurden. Das Handbuch beschrieb diesen Ansatz als bewusstes Hilfsmittel für den Anwender und betonte, dass der Computer den Benutzer aktiv bei der Eingabe unterstütze. Dieses Konzept erleichterte insbesondere Einsteigern den Zugang zur Programmierung, erforderte jedoch eine gewisse Umgewöhnung für erfahrene Nutzer.

Neben der Tastatur reagierte der Spectrum+ auch auf einen weiteren praktischen Kritikpunkt: das Fehlen einer Reset-Funktion beim ursprünglichen Modell. Während ein Absturz zuvor häufig nur durch Ziehen des Netzsteckers behoben werden konnte, erhielt der Spectrum+ erstmals einen dedizierten Reset-Knopf, der einen unmittelbaren Neustart des Systems ermöglichte und damit den Alltag deutlich erleichterte.

An den Anschlüssen änderte sich hingegen wenig. Der Rechner wurde weiterhin über einen RF-Modulator mit dem Fernseher verbunden, Programme wurden über Kassettenrekorder mittels EAR- und MIC-Buchsen geladen und gespeichert, und der Expansion-Port blieb die zentrale Schnittstelle für Erweiterungen wie Joystick-Interfaces, Drucker oder das Microdrive-System. Auch das externe Netzteil blieb erhalten, ebenso wie das Fehlen eines Netzschalters – eine Entscheidung, die Sinclairs konsequent kostenorientierte Entwicklungsphilosophie widerspiegelt.

Preislich lag der Spectrum+ bei seiner Einführung mit rund £179,95 über dem ursprünglichen 48K-Modell und bewegte sich inflationsbereinigt im Bereich von etwa 500 bis 600 Euro. Damit blieb das Gerät zwar erschwinglich, positionierte sich jedoch bewusst etwas höher als sein Vorgänger. Parallel bot Sinclair bestehenden Besitzern eines ZX Spectrum 48K eine Upgrade-Möglichkeit an: Für rund £19,95 konnte die vorhandene Hardware in das neue Gehäuse des Spectrum+ übertragen werden. Anstatt Geräte einzuschicken, erhielten die Käufer ein Komplettpaket zur Selbstmontage – ein Ansatz, der nicht nur die Bastlerkultur jener Zeit widerspiegelt, sondern auch Sinclairs ausgeprägtes Kostenbewusstsein zeigt.

Die Verkaufszahlen des Spectrum+ spiegeln seine Rolle innerhalb der Baureihe deutlich wider. Während die Spectrum-Familie insgesamt auf mehrere Millionen verkaufte Einheiten kam, profitierte das Plus-Modell zunächst von einem sehr starken Marktstart. Die Nachfrage konzentrierte sich dabei vor allem auf die verbesserte Tastatur, die viele Käufer als längst überfällige Weiterentwicklung wahrnahmen. Gleichzeitig traten bei frühen Geräten Qualitätsprobleme auf, über die insbesondere Händler berichteten. Diese betrafen vor allem die neue Tastaturmechanik sowie die darunterliegende Membran, was in Einzelfällen zu erhöhten Ausfallraten führte.

Im praktischen Einsatz erwies sich der Spectrum+ als das, was er sein sollte: eine stabilisierte und ergonomisch verbesserte Version eines erfolgreichen Systems. Besonders Nutzer, die regelmäßig programmierten oder längere Texte eingaben, profitierten von der neuen Tastatur und der verbesserten Bedienbarkeit. Gleichzeitig blieb die vollständige Kompatibilität zur bestehenden Softwarebibliothek erhalten – ein entscheidender Faktor für die anhaltende Popularität der Plattform.

Rückblickend lässt sich der Spectrum+ weniger als eigenständiger Meilenstein verstehen, sondern vielmehr als gezielte Übergangslösung. Er verlängerte die Lebensdauer der Spectrum-Reihe in einer Phase wachsender Konkurrenz und bereitete den Boden für spätere Modelle wie den Sinclair ZX Spectrum 128 sowie die unter Amstrad entstandenen Nachfolger. In einer Zeit, in der viele Hersteller auf technische Innovation setzten, entschied sich Sinclair bewusst für Kontinuität – und traf damit eine Entscheidung, die weniger spektakulär, aber wirtschaftlich effektiv war.

So bleibt der Spectrum+ ein Beispiel für eine Form von Weiterentwicklung, die nicht auf radikale Neuerungen setzt, sondern auf gezielte Verbesserung bestehender Konzepte. Oder, in der nüchternen Sprache der damaligen Fachpresse gedacht: kein neuer Computer, sondern derselbe – nur endlich so gestaltet, wie ihn viele Nutzer von Anfang an erwartet hatten.

 

Acorn Archimedes A305 und A310

Acorn Archimedes A305 und A310

Die Modelle Acorn Archimedes A305 und A310, die 1987 auf den Markt kamen, markierten einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Mikroprozessoren. Sie waren die ersten Modelle einer neuen Generation von Computern, die auf der damals revolutionären ARM-Architektur basierten, einer Technologie, die später die Grundlage für unzählige Geräte weltweit bilden sollte. Entwickelt von der britischen Firma Acorn Computers, zielten diese Modelle darauf ab, leistungsstarke Rechner mit einer benutzerfreundlichen Umgebung zu verbinden, die sowohl für Bildungseinrichtungen als auch für Privatanwender attraktiv war.

Die Entstehung des Archimedes A305 und A310 geht auf das Jahr 1983 Jahre zurück, als Acorn nach dem Erfolg der BBC Micro-Serie neue Wege suchte, um innovative Technologien zu entwickeln. Die Firma erkannte früh, dass der Markt für Heimcomputer in Richtung höherer Leistung und effizienterer Designs drängte. Nach intensiver Forschung und Experimenten entstand der erste ARM-Prozessor (Acorn RISC Machine), der die Grundlage für den Archimedes bilden sollte. Der ARM2-Chip, der in den A305 und A310 zum Einsatz kam, war ein 32-Bit-RISC (Reduced Instruction Set Computer, eine Prozessorarchitektur, die darauf ausgelegt ist, statt eines komplexen Befehlssatzes, einen vereinfachten zu verwenden, der die Befehle deutlich schneller ausführen kann)-Prozessor, der mit einer Taktrate von 8 MHz lief. Trotz seiner vergleichsweise niedrigen Taktfrequenz übertraf der ARM2 dank seines optimierten Designs viele Konkurrenten und war in der Lage, pro Taktzyklus beeindruckend viel Arbeit zu leisten.

Dank des RISC-Designs des ARM2-Prozessors benötigte der Computer weniger Energie und lieferte dabei eine Leistung, die vielen Konkurrenten mit CISC-Architektur überlegen war. Dies zeigte sich besonders in Anwendungen, die intensive Berechnungen oder grafische Operationen erforderten. Und der Archimedes war schnell, verdammt schnell. Ein potenzieller Kunde auf einer Computermesse, der an der Vorführung eines CAD-Programms interessiert war, bemerkte, dass der Archimedes selbst komplexe Aufgaben ohne merkliche Verzögerung ausführte. Er war überzeugt, dass es sich um eine Täuschung handeln musste, da kein Computer so schnell sein konnte. Erst als ein Techniker die Abdeckung des Geräts entfernte, um den ARM2-Chip zu zeigen, war der Kunde überzeugt. Diese Geschichte unterstreicht, wie revolutionär die Architektur des Archimedes für ihre Zeit war.

Der A305 wurde mit 512 KByte, während der A310 bereits mit 1 MByte Arbeitsspeicher ausgestattet war. Findige Verkäufer in Deutschland statteten den A305 mit 1 MByte aus und klebten über die Versionsnummer einen Sticker mit der Bezeichnung A310. Auch der A310 erfuhr eine „Verbesserung“, dies jedoch bereits in Großbritannien. Dort erhielten sie nach einer kurzen Behandlung Upgrades auf 2 oder 4 MByte. Der Videochip ermöglichte Auflösungen von bis zu 640 x 256 Pixeln bei 256 Farben oder 1152 x 896 Pixeln in monochromer Darstellung, was für Anwendungen wie Textverarbeitung oder Grafikdesign ideal war. Das Audio wurde durch einen 8-Kanal-Soundchip bereitgestellt, der Stereoton erzeugte und qualitativ hochwertig genug war, um auch in Musikprojekten Verwendung zu finden. Der Computer bot mehrere Anschlussmöglichkeiten, darunter serielle und parallele Schnittstellen, sowie einen Erweiterungssteckplatz für zusätzliche Hardware, der die Flexibilität des Systems weiter erhöhte.

Das ursprüngliche Betriebssystem der Archimedes-Serie nannte sich Arthur und wurde in der ersten Verkaufsversion als Version 0.20 bereitgestellt, das kurze Zeit später von Version 0.30 und darauf von 1.20 beerbt wurde. Arthur enthielt darüber hinaus die Programmiersprache BBC Basic und einen Emulator für den BBC Micro. Bis dahin war das OS kein Multitasking-Betriebssystem, sondern bot nicht präemptives Multitasking, das bedeutet, die Prozesse mussten freiwillig die Kontrolle in regelmäßigen Abständen oder im Leerlauf abgeben, damit mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen konnten. Im April 1989 erschien Arthur 2, dass bei der Veröffentlichung in RISC OS 2 umgetauft und käuflich erworben werden musste, sofern man Besitzer eines älteren Modelles war. Frisch produzierte Modelle konnten sofort mit dem neuen OS loslegen.

RISC OS war seiner Zeit weit voraus und kombinierte eine grafische Benutzeroberfläche mit einer leistungsstarken Shell. Es war für seine Geschwindigkeit und Effizienz bekannt und bot unter anderem Multitasking-Funktionen, die damals nur selten in Heimcomputern zu finden waren. Eine zeitgenössische Rezension in der Zeitschrift Byte nannte RISC OS „ein Paradebeispiel dafür, wie ein Betriebssystem die Hardware optimal ergänzen kann, ohne den Benutzer zu überfordern“.

Die Modelle A305 und A310 erhielten viel Lob von der Fachpresse, wurden aber kommerziell von der wachsenden Konkurrenz durch IBM-kompatible PCs und den Apple Macintosh überschattet. Dennoch gelang es Acorn, mit der Archimedes-Serie eine treue Fangemeinde aufzubauen und die Grundlage für zukünftige Entwicklungen zu legen. Die ARM-Technologie, die in diesen Computern debütierte, entwickelte sich später zu einem der wichtigsten Standards in der Halbleiterindustrie und ist heute in Milliarden von Geräten weltweit zu finden. Für all jene, die sich das nicht vorstellen können: Ob Ihr Euch nun ein Apple iPhone oder ein Samsung an die Hörmuschel drückt, der Prozessor basiert auf der ARM Architektur von Acorn, die 1983 entwickelt wurde.

Der Acorn Archimedes A305 und A310 sind heute Kultobjekte unter Retro-Computer-Enthusiasten und gelten als Meilensteine in der Geschichte des Personal Computing. Ihre innovative Hardware, das fortschrittliche Betriebssystem und ihre wegweisende Architektur machen sie zu einem faszinierenden Beispiel für technologischen Fortschritt und visionäre Ingenieurskunst.

Archimedes A4

Archimedes A4

1992 brachte Acorn den Laptop A4 auf den Markt, der mit einer leicht gedrosselten Version des ARM3-Prozessors ausgestattet war. Der A4 war im Wesentlichen ein tragbarer A5000, dessen Motherboard auf die Größe eines halben A4-Blatts eingedampft wurde. Es beinhaltete zusätzliche Hardware für die Energieverwaltung und die Ansteuerung des LCD-Bildschirms. Zur Darstellung der Graustufen entwickelte Acorn einen eigenen Controller-Chip mit "Time-Domain-Dithering". Die so genannte Energieverwaltung des Geräts erlaubte es, den Prozessor auf niedrigere Frequenzen zu drosseln, den 12-MHz-RAM auf 3 MHz zu verlangsamen und bei Bedarf einzelne Subsysteme abzuschalten. Die Energiesparfunktionen aktivierten sich automatisch nach etwa einer Sekunde Inaktivität. Während der A5000 mit einem 25-MHz-ARM3 lief, nutzte der A4 eine 24-MHz-Variante, die zusätzlich einen 6-MHz-Energiesparmodus bot. Diese Funktion, kombiniert mit einem effizienten Energieverwaltungssystem, ermöglichte eine Akkulaufzeit von 2,5 bis 4 Stunden.

Der Laptop verfügte über einen 9-Zoll-LCD-Bildschirm mit passiver Matrix, der eine maximale Auflösung von 640 x 480 Pixeln in 15 Graustufen darstellen konnte. Für den Einsatz an einem externen Monitor war ein entsprechender Anschluss integriert, der dieselben Anzeigemöglichkeiten wie beim A5000 bot. Eine Farbversion des Geräts war von Acorn jedoch nicht geplant. Ein auffälliges Designmerkmal des A4 war das Fehlen eines integrierten Touchpads oder Trackpoints. Die Navigation erfolgte über die Cursortasten, alternativ konnte jedoch eine Logitech Mouse angeschlossen werden, die Acorn dem A4 praktischerweise gleich beilegte. Zu den weiteren Schnittstellen des A4 gehörten serielle und parallele Anschlüsse, ein PS/2-Anschluss für externe Tastaturen, ein Kopfhöreranschluss sowie die Möglichkeit, eine Econet-Erweiterungskarte zu installieren. Allerdings war kein direkter Econet-Anschluss integriert. Neben der Econet-Erweiterung und einer Festplatte waren keine weiteren Modifikationen am Gerät vorgesehen. Das Gehäuse des A4 wurde von Modellen anderer Hersteller wie Olivetti und Triumph-Adler übernommen. Interessanterweise ähnelte die Triumph-Adler Walkstation dem A4, Triumph-Adler bot jedoch ein integriertes Zeigegerät an, das von Testern allerdings als „praktisch unbrauchbarer Touchpad-Maus-Controller“ kritisiert wurde.

Der Einführungspreis des A4 lag bei 1399 £ (Stand 2025 etwa 3666 Euro) zzgl. MwSt. für das Einstiegsmodell mit 2 MB RAM und einer 60-MB-Festplatte. Für das Modell mit 4 MB RAM und derselben Festplattengröße wurden 1699 £ (Stand 2025 etwa 4450 Euro) zzgl. MwSt. berechnet. Für den Bildungssektor wurden günstigere Preise von 1099 £ bzw. 1399 £ angeboten. Acorn hoffte, dass Schulen den A4 als transportables Gerät zwischen Klassenräumen oder für Exkursionen nutzen würden. Dennoch kritisierten Tester, dass der A4 für Bildungseinrichtungen in großen Mengen zu teuer sei. Zudem begann der IBM PC kompatible Computer und damit auch die PC Laptops den Markt immer mehr zu durchdringen. In diesem Zuge wurden etwaige Konkurrenten praktisch hinweggefegt.

Für den A4 wurden im Laufe der Zeit einige Peripheriegeräte angeboten. Acorn selbst stellte die angekündigte Econet-Erweiterungskarte bereit, während Atomwide Ethernet- und SCSI-Adapter entwickelte, die den bidirektionalen Parallelport des A4 nutzten. Besonders interessant war das von Atomwide angebotene „Hi-Point“-Peripheriegerät, ein Trackball, der speziell modifiziert wurde, um als Acorn-kompatible Maus zu fungieren. Dieses Zubehör konnte an der Seite des Laptops befestigt werden, was die Bedienung erleichterte und dem Gerät zusätzliche Flexibilität verlieh.